Rhabarbermarmelade mit Kardamom und Rose

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Streng genommen, ist das keine Marmelade, sie ist relativ flüssig und ich esse sie meist zu griechischem Joghurt. Es ist die minimale Abwandlung eines Rezeptes von Diana Henry. Henry verwendet die Marmelade mit Mascarpone auch als Fülle für Kuchen (Roulade oder Victoria Sponge bieten sich hier an) oder zu Milchreis. Man kann statt mit Kardamom auch mit Holunder, Orange oder Ingwer experimentieren, von Vanille rate ich aus Erfahrung ab. Im Unterschied zu Diana Henry verwende ich keinen normalen Gelierzucker, sondern die 2:1- Variante.

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Rajasthan limited

Freitagsmoschee Delhi

Delhi, Freitagsmoschee, die größte Moschee Indiens

Delhi

Unsere Reise beginnt in Delhi, das streng genommen nicht in Rajasthan liegt, aber für die meisten der Beginn der Route über Agra nach Jaipur ist. Es gibt Direktflüge von Wien nach Delhi und man ist in nur 8 Stunden in der Hauptstadt Indiens. Die Megastadt zählt an die 11 Millionen Einwohner. Wir sind nur einen Tag hier und den Jetlag spüre ich gar nicht – es sind auch nur 4 Stunden Zeitunterschied. Untergebracht sind wir im Shangri La Eros Hotel, das weniger durch die Zimmer besticht, als durch ein phänomenales Frühstück und die Aussicht auf einen wunderbaren Garten mit Papageien und Pool. Weiterlesen

Blutorangen-Campari-Kuchen

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Der Blutorangen-Campari-Kuchen ist ein Rezept aus Russell Normans Kochbuch Polpo (dt. Die venezianische Küche), das ich immer wieder nur empfehlen kann. Die Bruschette mit Weintrauben und Ziegenkäse alleine sind die Anschaffung wert. Übrigens ist vor ein paar Monaten der Nachfolger Spuntino erschienen, der mit sensationellen Pizzarezepten überzeugt und wirklich umwerfenden Drinks, wobei es mir ein Cocktail namens Cynar Fizz am meisten angetan hat. Russel Norman und ich haben eines gemeinsam: die Liebe zu bitteren Geschmacksnoten (siehe auch mein voriger Post). Der folgende Kuchen ist einfach zuzubereiten. Man braucht nicht Mal einen Mixer, die Schwierigkeit ist die Backdauer herauszufinden und wie stark man den Sirup einkocht. Ich habe mir mit beidem etwas schwer getan, aber es hat letztlich geklappt. Was herauskommt, ist ein überraschend saftiger Grießkuchen mit einer ungewöhnlichen Camparinote und grellorange-roter Glasur.  Weiterlesen

Bitter: A Taste of the World’s Most Dangerous Flavor

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Bitter, ist wie der Titel dieser Publikation vorausschickt, ein gefährlicher Geschmack. Die angeborene Abneigung gegen den bitteren Geschmack stellt evolutionsbedingt einen Schutz dar, weil gerade in giftigen, ungenießbaren oder unreifen Pflanzen viele Bitterstoffe enthalten sind. Scheinbar ist es genetisch, ob man bittere Geschmäcker mag. In meinem Fall kann man nur sagen nomen es omen, das Wort Bitter ziert meinen Nachnamen und ich habe schon als Kleinkind ganze Grapefruits einfach so verspeist und Unmengen an Endiviensalat mit warmen Kartoffeln und Kürbiskernöl in mich hineingeschaufelt. „Bitter“ reiht sich perfekt in die vorhergehenden legendären Kochbücher McLagans „Bones“, „Fat“ (auf Deutsch: Fett. Loblied auf eine verbotene Ingredienz) und „Odd Bits“ ein. In allen vier Büchern geht es um verpönte Lebensmittel. Der Geschmack bitter wurde im Gegensatz zu süß und salzig nach und nach aus der Kulinarik verdrängt und, sei es bei Grapefruits oder auch Gurken, einfach weggezüchtet. Dennoch hat er auch für viele seinen kulinarischen Reiz und erlebt gerade eine Art Renaissance, sei es bittere Schokolade, starker Kaffee, eigenwilliges Bier oder Bitterliköre wie etwa Suze.
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smells like queen spirit

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Ausnahmsweise stelle ich hier eine andere Leidenschaft vor. Ich liebe Parfums. Ich habe mein erstes Taschengeld für ein Fläschchen Roma von Laura Biagotti ausgegeben. Das war ca. 1992 und in meiner Klasse haben alle nach dem Zeug gerochen oder nach White Musk oder Vanille von The Body Shop. Später war es dann Jil Sander Sun und CK One. Ich weiß heute noch wie Roma gerochen hat – ekelerregend im Nachhinein betrachtet, mit einem starken Abgang süßlicher Katzenpisse. Die Bestseller heißen heute Helene Fischer (Achtung, so schlecht wie ihre Weihnachts-CD und noch dazu leberschädigend) und nach wie vor Angel von Thierry Mugler, der Duft der 90er-Jahre schlechthin, eine Zuckerwatteüberdosis für die Nase und angeblich das bestverkaufte Parfum aller Zeiten. Kein Wunder, dass immer mehr Nischenparfums aus dem Boden schießen, um dem süßen Massengeschmack etwas entgegenzusetzen. Hier zwei Empfehlungen von Labels aus Skandinavien. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch eine Auswahl von Samples (je 5 bis 10,-) bei ausliebezumduft bestellen und dem Beschenkten überlassen, welches er aussucht. 

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