Once you kill a cow, you gotta make a burger

Burger

Seit einigen Monaten ist der Fleischkonsum wieder zum beherrschenden Thema avanciert. Der Inbegriff des Bösen und Symbol für alle Verfehlungen der Lebensmittelindustrie ist dabei der Burger. Schade, eigentlich handelt es sich doch um das Traditionsgericht der USA schlechthin. Wir halten uns lieber an Beyonces und Lady Gagas Maxime: Once you kill a cow, you gotta make a burger!
Bei der Recherche zur Geschichte des Burgers bekommt man von Google zig unterschiedliche Legenden serviert. Zumindest in einem sind sich alle einig: der Burger ist eine US-amerikanische Erfindung. Inzwischen gibt es so viele Varianten und Burgerrezepte, dass es mich viele Versuche kostete das richtige zu finden. Während Puristen wie Nigella Lawson dem Fleisch nichts hinzufügen außer Salz, bereitet Jamie Oliver seinen Burger mit Senf, Zwiebel, Parmesan und Brotkrumen zu. Ein bisschen zu viel des Guten für meinen Geschmack. Doch ein bisschen würziger und frischer als Nigella Lawson wollte ich meinen Burger dann doch haben.

Einen weiteren Anlass für Debatten bietet die Frage des Bratgrades eines Burger. Während Fastfoodketten und Restaurants ihre Burger tendenziell gut durch servieren, muss in den USA ein selbstgemachter Burger außen scharf angebraten und innen noch fast roh sein. Fest steht, dass das Fleisch von sehr guter Qualität sein muss – am Besten vom jungen Rind und ganz frisch faschiert.

Rezept
800 g mageres Rindfleisch, fein faschiert
1 große Zwiebel, fein gehackt
einige Spritzer Tabasco
2 EL Worcestersauce
1 TL sehr scharfer Senf
1 EL grobkörniger Senf
1 EL fein gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Daraus 6-8 Burger formen. Im Sommer am Besten auf dem Grill zubereiten, ansonsten in einer sehr heißen Pfanne. Auf leicht getoasteten Burger-Weckerln noch mit Tomatenscheiben, Gurken, Salatblättern, Senf und Ketchup servieren. Obwohl den Beilagen keine Grenzen gesetzt sind:  frische oder geröstete Zwiebel, Mayonnaise, Relish, eingelegte Gurken, Chilis, Speck, Käse oder ein Spiegelei haben auch schon den Weg in den Burger gefunden. DiätfanatikerInnen greifen zur kalifornischen Variante: ganz im Sinne von Low-Carb fällt hier die Semmel weg. Der Burger wird stattdessen mit allen Zutaten in Salat gewickelt.

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