Senegal – Mondlandschaften, Moscheen und Massentourismus

Thies und Touba

Ali, unser Fahrer, und Ahmadou, unser deutschsprachiger Guide, holen uns vor dem Hotel in Dakar mit einem Geländewagen ab – die Straßenverhältnisse werden beweisen, dass so ein Auto absolut notwendig ist. Es geht zuerst in die kleine Marktstadt Thies und dann ins religiöse Zentrum Touba, wo sogar das Rauchen verboten ist, Alkohol sowieso, weshalb es auch keine Bars in der Stadt der Mouride Sufi-Bruderschaft gibt.

Der riesige Markt scheint aber kein Problem für die Bruderschaft darzustellen. Touba wirkt wie ein religiöses Disneyland: Die gigantische Moschee wird ständig erweitert, weil die Söhne der Kalifen, die ihren Vätern nachfolgen, noch gigantischer bauen müssen, um ihre Vorgänger zu übertreffen. So wächst das Gebäude ständig, bleibt ein riesiges Flickwerk. Michael Jackson hätte sich eine Moschee wohl so vorgestellt, so bunt, so kitschig und so gigantoman.

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