Senegal – Mondlandschaften, Moscheen und Massentourismus

St. Louis – Kolonialstadt im Norden

Weiter Richtung Norden: Der nächste Stopp ist die einstige Kolonialstadt St. Louis, wo wir nach einer langen Fahrt übernachten. St. Louis war lange die Hauptstadt von Französisch-Westafrika und ein wichtiges Handelszentrum, seit 2000 ist die Stadt Unesco-Kulturerbe. Ich muss gestehen: Das unfreundliche St. Louis hat mich kaltgelassen. Das Hotel Jamm ist zwar ein liebevoll eingerichteter Ort, aber die Altstadt ist rein auf Tourismus aus und dabei total heruntergekommen. Geht man in die Fischerviertel, dann ist man mitten im Slumtourismus. Auf verdreckten Halden werden Fische getrocknet. Und im großen Markt wird man als Tourist eher feindselig behandelt.

Unterwegs in kleinen Dörfern
Unterwegs sollte man unbedingt halten, wenn in den kleinen Dörfern Wochenmärkte abgehalten werden. Die Bauern aus dem Umland bieten ihre Waren an, um sie zu verkaufen oder einfach um sie zu tauschen. Wochenmärkte sind natürlich auch Kommunikationszentren, jeder bringt Tratsch und Klatsch mit. Die Farben sind toll, die Produkte absolut frisch und die Menschen sehr freundlich: Touristenmassen verirren sich ins Landesinnere kaum.


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