Drink pink! Frittierter Salbei und Champagner



Ich finde, die letzten Sommertage dieses Jahres muss man einfach feiern! Am besten mit guten Freunden und reichlich Champagner oder Sekt. Auf meiner Terrasse wuchert gerade der Salbei, und das bietet mir die ideale Gelegenheit, meinen Lieblingssnack vorzustellen. Ich reiche ihn gerne meinen Gästen, während das Essen noch köchelt: frittierte Salbeiblätter. Das geht schnell, der Salbei wird in einer Art Palatschinkenteig in Olivenöl frittiert und dann noch heiß zum Aperitif gereicht.

Gefunden habe ich das Rezept in dem Kochbuch Pink!, einem Ratgeber für Gay Cooking. Das Kochbuch präsentiert eine schwule Reise rund um die Welt – zu Besuch bei Freunden in Rio, Sydney oder Kapstadt. Die Rezepte sind vielfältig und erfreulicherweise nicht unbedingt Low-Carb. Schon die Einleitung des schwedischen Kochs Peter Norman klingt vielversprechend: „Ein weißer Porsche rollt auf den Hof und die beiden Sunnyboys Mattias und Kristian steigen aus. Es ist ein wunderbarer Sommertag auf Färingsö, die Sonne glitzert im Mälarsee, man hört nur das Brummen der Hummeln und aus meiner Küche Diana Kralls ‚The look of love‘.“ Diesen Song höre ich zwar lieber in der Version von Dusty Springfield und ein Porsche muss es für mich auch nicht sein, aber die frittierten Salbeiblätter von Norman sind für mich Sommer pur!

Hier das Rezept (auch die Hälfte der Menge reicht locker für 4 Personen, man kann den restlichen Teig aber gut im Kühlschrank aufbewahren):

2 Eier
120 g Mehl

200 ml Milch

1 TL Salz

1 TL Zucker

1 EL Olivenöl

100 ml Olivenöl zum Frittieren

2 Bund Salbei

Die Eier in eine Schüssel schlagen und mit dem Mehl vermischen, Milch, Salz, Zucker und 1 EL Olivenöl unterrühren. Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen. Das Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen. Die Salbeiblätter nacheinander in den Teig tauchen und dann in die Pfanne geben, anbraten, bis sie schön braun werden. Auf Küchenrolle abtropfen lassen und mit reichlich Champagner servieren.


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