Nespoli mit Vanille und Brandy

Nespoli (Mispel oder japanische Wollmispel, nicht mit den Mispeln, die es im Herbst gibt, zu verwechseln) haben gerade Saison und dieses Jahr habe ich sie endlich probiert. Sie schmecken sehr sauer, etwa wie unreife Aprikosen mit der Konsistenz von Pflaumen. Ich kann mir die Frucht sehr gut für eine Tarte-Tatin-Variante vorstellen oder etwa als Marillenersatz im Marillenkuchen mit Butterscotch Karamell und Mürbeteig von Valentine Warner, ein Nespoleknödel schwebt mir auch schon vor. Folgendes Rezept, das ich so ungefähr aus dem Green River Cafe Kochbuch habe, pimpt die Frucht ungemein. Ein bisschen Alkohol und Vanille ins Dessert schadet schließlich fast nie.


Rezept

ca. 8 Mispeln/Nespoli
4 EL Zucker
1 Vanilleschote
ca. 4 EL Brandy

Die Mispeln halbieren und in eine ofenfeste Form setzen. Das Vanillemark auskratzen und mit dem Zucker vermischen. Den Vanillezucker auf den Nespole verteilen und mit etwas Brandy beträufeln. Für etwa 40 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen. Noch Mal ein bisschen Brandy drauf und lauwarm essen. Schmeckt besonders gut mit griechischem Joghurt.

3 Gedanken zu „Nespoli mit Vanille und Brandy

  1. Jenni.

    ja, die mispel, mit ihr durfte ich auch schonmal bekanntschaft machen. aber ohne zusatz, leider nicht die tollste frucht der welt. du hast aber vollkommen recht: alkohol und vanille schadet einem dessert fast nie!

  2. Lemon

    Sieht köstlich aus. Nespoli kenn‘ ich noch gar nicht, muss ich mal auf dem Markt schauen, wo ich sie finden kann, denn jetzt bin ich neugierig geworden.

  3. Helma Artikelautor

    Sie schmecken wirklich gut. Eine sehr angenehme Säure, aber auch tolles Aroma, schwer zu beschreiben. Meist bekommt man sie auch in türkischen Geschäften. Sie sind sicher auch toll zum Einkochen. Man nennt sie übrigens auch Loquat.

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