Piccalilli

Nachdem mich einige Leute nach diesem Rezept gefragt haben, habe ich mich entschlossen, es gleich zu posten. Es stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher CANTEEN-GREAT BRITISH FOOD. Ja, britisches Essen ist großartig und Leute, die etwas anderes behaupten, sind einfach nicht ernst zu nehmen – ebenso wie alle, die über Conchita Wurst gelästert haben – ich bin stolz auf die Wurst! Man kann Piccalilli super in Sandwiches verwenden, zu Schinken, kaltem Braten und allem Möglichen essen. Es wird übrigens auch gerne in Holland gegessen. Das folgende Piccalilli ist sehr süß und senfig zugleich mit einer kräftigen Prise Kurkuma. Mir gefällt auch, dass dieses Rezept mit so wenigen Zutaten auskommt. Für die, die es gerne kompliziert haben, es gibt im Kochbuch „Zu Gast bei Jamie“, das ich sehr gerne mag, ein extra kompliziertes Rezept mit ungefähr 40 Zutaten.

Rezept

1 kleiner Karfiol (dt. Blumenkohl)
200 g Fisolen (dt. grüne Bohnen)
1 rote Paprika, in 1 cm große Würfel geschnitten
1 Zwiebel in 1 cm große Würfel geschnitten
2 TL Salz
250 ml Weißweinessig
1 TL Kurkuma
1/2 TL Ingwerpulver
2 TL schwarze Senfsamen
200 g Kristallzucker
80g glattes Mehl
4 TL englisches Senfpulver (Coleman’s ist immer gut)

Den Karfiol in kleine Röschen zerteilen, dabei kann ruhig etwas vom Stengel dran bleiben. Die Bohnen in 1 cm lange Stücke schneiden. Dann Karfiol, Zwiebel, Paprika und Bohnen in eine Schüssel füllen, das Salz hinzufügen und 12 Stunden ruhen lassen. Das fertig gezogene Gemüse mit dem Essig, 250 ml Wasser, Kurkuma, Ingwer und Senfsamen in einen Topf füllen (kein Emaille, der Kurkuma färbt sehr stark). Zudecken und für etwa 5 bis 10 Minuten köcheln lassen, dabei soll der Karfiol bissfest bleiben. Danach abtropfen lassen und die Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen. Diese mit dem Zucker zum kochen bringen. Das Mehl und das Senfpulver in einer großen Schüssel vermischen und mit 75 ml Wasser zu einer Paste verrühren. Nach und nach die kochende Zuckermischung hinzugeben und gut unterschlagen. Zurück in den Topf füllen und auf kleiner Flamme zum Kochen bringen. Dabei dickt die Masse ein. Vom Herd ziehen und das Gemüse hinzufügen. Nach dem Abkühlen in sterilisierte Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten vor Gebrauch noch einige Tage durchziehen lassen. Es hält etwa sechs Monate.

 

3 Gedanken zu „Piccalilli

  1. Julia

    WER behauptet, man könne auf der Insel nicht gut essen??? Der soll sich ruhig mal trauen! Ich liebe so viele britische Sachen – und die Einflüsse der vielen Migranten natürlich. Die Sendung „Zu Gast bei Jamie“ fand ich deshalb klasse und bin ewig ums Buch rumgeschlichen. Kannst Du es empfehlen? Oder doch lieber „Canteen…“? Ich habe gerade in paar herzhafte Cheddar-Rosmarin-Shortbreads im Blog. Wer will sich da noch mit uns anlegen, hm?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>