Breakfast Club

Porridge mit Apfelmus und Ahornsirup nach Diana Henry

Porridge mit Apfelmus und Ahornsirup nach Diana Henry

Wer kennt es nicht, das jährliche Dilemma Ende Jänner. Die Vorsätze vom Jahresanfang sind vergessen und die erste Detox-Kur zieht einen Jojo-Effekt nach sich, der einen zum Verzweifeln bringt. Es ist der richtige Zeitpunkt sich realistische Ziele zu stecken und vielleicht ein paar Kleinigkeiten zu ändern. Keine Sorge, ich möchte hier nichts zum Thema Ernährung predigen, es gibt ohnehin keinen Foodtrend, der nicht nach spätestens einem Jahr hinterfragt wird. Sogar der gehypte Kale gilt inzwischen schon als „toxisch“ und im Moment rührt man sich ausgerechnet die bisher unter Diätgurus weit verpönte Butter in den ebenso bisher verachteten Kaffee um abzunehmen. Also zurück zu einer realistischen Einschätzung dessen, was man einfach ändern kann. Mein erster Schritt in Sachen Neujahrsvorsatz ist auf jeden Fall ein gesünderes Frühstück. Ich finde es beruhigend, wenn ich den Tag schon Mal nicht mit dem üblichen Trash beginne und habe ein paar Rezepte von besonders ambitionierten Blogs zusammengetragen, die nicht unbedingt aufwendig sind.

Schwarzer-Reis-Kokos- Pudding von mynewroots

Schwarzer-Reis-Kokos- Pudding von mynewroots.org

Brei oder nicht Brei?
Ein toller Vorschlag ist dieses Frühstück aus Hirse & Quinoa oder der schwarze Reis-Kokos Pudding vom Blog mynewroots. Schwarzer Reis ist eine teure Angelegenheit, schmeckt aber fantastisch! Wärmste Empfehlung! Der Quinoabrei von Heidi Swanson hat bei meinen Versuchen bisher zwar eine seltsame Konsistenz, geschmacklich finde ich ihn aber unschlagbar gut. Doch man muss nicht immer gehypte „exotische“ Körner essen, ein klassischer Porridge kann eigentlich fast mehr. Mein Favorit ist im Moment Diana Henrys Haferbrei mit Apfelmus und Ahornsirup aus dem empfehlenswerten Kochbuch A Change of Appetite. Unschlagbar einfach, regional & günstig.

Da ich aber morgens nicht immer gerne süß esse, kommt bei mir ganz oft der Karotten-Orangen-Salat auf den Tisch. Dazu gibt es meist Vollkorntoast mit Hummus oder Avocado. Hier ein paar Anregungen, das Avocado-Topping zu verfeinern, mein Favorit ist auf jeden Fall frischer Koriander und selbst gemachtes Chilli-Öl oder Dukkah.
Manchmal esse ich auch eine Misosuppe mit Tofu und Wakame, deren Basis sich einfach am Vortag zubereiten lässt. Ebenso gut vorzubereiten, aber aufwendiger und sehr üppig, ist Yotam Ottolenghis Shakshuka. Einen tollen Artikel wie unterschiedlich Frühstück weltweit sein kann, habe ich in der New York Times gefunden. Seitdem überlege ich mein japanisches Frühstück etwas auszubauen und ein paar asiatische Pickles herzustellen und ein wenig Reis mit Natto zu essen. Aber spätestens bei dieser Lektüre wird einem klar, das man vor unendlichen Möglichkeiten steht! Gut so!

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