The Nordic Cookbook

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Was für ein Kochbuch! Noch dazu von Magnus Nilsson, Chef des legendären Fäviken. Keine Sorge, hier werden keine Flechten, Erden und Laubblätter vom Vorjahr verkocht. Es ist vielmehr eine beachtliche Sammlung relativ simpler und vor allem authentischer Rezepte von den Färöer-Inseln, aus Dänemark, Finnland, Grönland, Island, Norwegen und Schweden. Ganz schön viel auf einmal. Aber es ist Nilsson relativ gut gelungen, die einzelnen Regionen auch als eigenständig darzustellen. In einem Interview meinte der Starkoch: „Es war sehr wichtig für mich nicht nur einige Rezepte zu einem netten Buch zusammenzustellen. Es sollte vielmehr ein Dokument der nordischen Esskultur von heute, aber auch der Vergangenheit sein.“

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Hier gibt es Rezepte für verschiedene Versionen von Köttbullar, Graved Lachs, Zimtschnecken/Kanelbullar oder Smørrebrød. Aber man wird hier nicht nur Klassiker finden, sondern auch regionale Spezialitäten wie etwa Blutpfannkuchen der Samen – die im übrigen dem mit Piment gewürzten steirischen Bluttommerl, den meine Mutter macht, sehr ähnlich sind. Die „nordischen“ Zutaten werden ausführlich erklärt und auch die Geschichte skandinavischer Küche kommt nicht zu kurz. Noch dazu ist The Nordic Cookbook eines der schönsten Kochbücher dieses Jahres. Schon der Einband macht einem wieder klar: Skandinavien steht für Stil.

Hier drei Rezepte zum Ausprobieren, perfekt für Weihnachten: Gingersnaps, Karamelshortbread und Haferschokoladekugeln.

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