Bloody in Japan: Madame Butterfly

Japanische Bloody Mary

Eigentlich kann man mich mit Tomatensaft jagen. Ich rümpfe die Nase, sobald jemand im Flugzeug einen bestellt, und der Cocktail-Klassiker Bloody Mary schmeckt mir auch nicht. Eine japanische Variation hat mich allerdings dann doch davon überzeugt, wie herrlich frisch eine Kombination aus Hochprozentigem und Gemüse sein kann. Kimiko Barber, jene Autorin, die mir mit ihrem Kochbuch Die japanische Küche: Mit wichtigen Originalzutaten und über 200 Rezepten die japanische Hausmannskost näher gebracht hat, nennt ihre Variante der Bloody Mary einfach Madame Butterfly. Sie mischt einen kräftigen Schuss Yuzu-Saft dazu, den bekommt man in jedem Asia-Laden und sollte er mal gerade aus sein, tut es Limettensaft auch. Den Extra-Kick gibt der japanische Sansho-Pfeffer. Die hochprozentige Basis ist der Shochu, man nennt ihn auch den „japanischen Wodka“.

Das Rezept

400 ml Tomatensaft
110 ml Shochu
4 TL Yuzu-Saft (oder Limettensaft)
½ TL Sansho-Pfeffer

Zutaten mixen, in eisgekühlte Gläser füllen und ein wenig Sansho-Pfeffer drüberstreuen.

Japanische Bloody Mary

Ein Gedanke zu „Bloody in Japan: Madame Butterfly

  1. Julia

    Ich geh‘ heute im Asialaden vorbei und schaue mal, ob ich das alles bekomme. Ich LIEBE nämlich Tomatensaft in allen Variationen u. diese Variante kenne ich noch nicht. Ach, ich muss öfter mal wieder bei Dir vorbeisurfen. Zu lecker…

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