Kategorie-Archiv: Desserts

Rhabarbermarmelade mit Kardamom und Rose

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Streng genommen, ist das keine Marmelade, sie ist relativ flüssig und ich esse sie meist zu griechischem Joghurt. Es ist die minimale Abwandlung eines Rezeptes von Diana Henry. Henry verwendet die Marmelade mit Mascarpone auch als Fülle für Kuchen (Roulade oder Victoria Sponge bieten sich hier an) oder zu Milchreis. Man kann statt mit Kardamom auch mit Holunder, Orange oder Ingwer experimentieren, von Vanille rate ich aus Erfahrung ab. Im Unterschied zu Diana Henry verwende ich keinen normalen Gelierzucker, sondern die 2:1- Variante.

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Blutorangen-Campari-Kuchen

Blutorangencamparikuchen

Der Blutorangen-Campari-Kuchen ist ein Rezept aus Russell Normans Kochbuch Polpo (dt. Die venezianische Küche), das ich immer wieder nur empfehlen kann. Die Bruschette mit Weintrauben und Ziegenkäse alleine sind die Anschaffung wert. Übrigens ist vor ein paar Monaten der Nachfolger Spuntino erschienen, der mit sensationellen Pizzarezepten überzeugt und wirklich umwerfenden Drinks, wobei es mir ein Cocktail namens Cynar Fizz am meisten angetan hat. Russel Norman und ich haben eines gemeinsam: die Liebe zu bitteren Geschmacksnoten (siehe auch mein voriger Post). Der folgende Kuchen ist einfach zuzubereiten. Man braucht nicht Mal einen Mixer, die Schwierigkeit ist die Backdauer herauszufinden und wie stark man den Sirup einkocht. Ich habe mir mit beidem etwas schwer getan, aber es hat letztlich geklappt. Was herauskommt, ist ein überraschend saftiger Grießkuchen mit einer ungewöhnlichen Camparinote und grellorange-roter Glasur.  Weiterlesen

Christmas Pudding

Canteen Cookbook - Great British Food  Canteen Cookbook - Great British Food

Vor genau 5 Jahren haben wir Hungry Eyes mit einem Grießpudding begonnen. Deswegen hier zum Jubiläum ein Puddingrezept passend zur Jahreszeit. Es ist zugleich der Auftakt meiner jährlichen Weihnachtsgeschenketipps. Für mich gibt es seit drei Jahren nichts Schöneres zu Weihnachten als britischen Christmas Pudding. Ich mache ihn nur einmal im Jahr – so wie es sich gehört. Viele werden die Nase rümpfen, wenn sie die Zutatenliste sehen: Eine Unmenge an Rosinen? Aber man muss sich das Endergebnis vor Augen führen: In Brandy und Butter erweichte warme Trockenfrüchte mit feinen Gewürzen wie Kardamom, Nelke und Zimt. Und dann noch am Tisch flambieren: Festlicher geht nicht!

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Irischer Guiness-Früchtekuchen

FRÜCHTEKUCHEN

Leider schaffe ich nicht mehr so oft etwas zu posten, weil ich meist abends koche und es dann schwer ist ein schönes Foto zu machen. Deswegen hier ein Bild aus meinem Archiv für Hungry Eyes: Ein irischer Früchtekuchen mit Guiness. Wer keinen Christmaspudding mag, braucht gar nicht weiterzulesen. Das ist das ultimative Rezept um die ganzen Trockenfrüchte, die bei der Puddingherstellung übrig bleiben, zu verwerten. Das folgende Rezept stammt aus Yvette van Bovens Buch Homemade Winter, das ich gerade wegen der Kuchenrezepte schätze! Wer Trockenfrüchte mag, sollte es unbedingt probieren.

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Langsam geschmorte Quitten

Quitten Hungry EyesDas ist die absolute Quintessenz von Quitten. Das Rezept von Maggie Beer, der australischen Starköchin, ist sensationell und die lange Zubereitungsdauer durchaus wert. Es ist ein unvergleichlich einprägsamer Geschmack! Achtung! Dieses Rezept funktioniert nicht mit den großen Quittensorten, sie würden schnell zerkochen und niemals diese Intensität erreichen.

„Maggie Beer’s a star when it comes to all things quince!“ Nigella Lawson
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