Kategorie-Archiv: Good Stuff

Stine Goya x Kähler

stine-goya-for-kahler-01Die meisten kennen Stine Goya als Modedesignerin. Für das Unternehmen Kähler hat sie nun mit Keramik gearbeitet. Die Serie mit dem Titel „Fiora“ überzeugt wie Goyas Mode mit Mustern, hervorstechenden Silhouetten und ungewöhnlichen Farben. Der Stil beschwört gleichzeitig die 1950er-Jahre, aber auch die derzeit omnipräsenten 1980er-Jahre (fast bin ich schon wieder bereit für ein Memphis-Regal) herauf. Printmuster in Pastellfarben gehören zu fast allen Kollektionen der dänischen Modedesignerin seit sie ihr gleichnamiges Label 2006 gegründet hat, so finden sie sich auch auf den Gefässen. Besonders interessant sind auch die ungewöhnlichen Größen von „Fiora“, sie gehören zur Unternehmensgeschichte von Kähler, das in den 1960er-Jahren mit dem Volumen seiner Vasen, Schalen und Kerzenhalter experimentierte.  Weiterlesen

smells like queen spirit

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Ausnahmsweise stelle ich hier eine andere Leidenschaft vor. Ich liebe Parfums. Ich habe mein erstes Taschengeld für ein Fläschchen Roma von Laura Biagotti ausgegeben. Das war ca. 1992 und in meiner Klasse haben alle nach dem Zeug gerochen oder nach White Musk oder Vanille von The Body Shop. Später war es dann Jil Sander Sun und CK One. Ich weiß heute noch wie Roma gerochen hat – ekelerregend im Nachhinein betrachtet, mit einem starken Abgang süßlicher Katzenpisse. Die Bestseller heißen heute Helene Fischer (Achtung, so schlecht wie ihre Weihnachts-CD und noch dazu leberschädigend) und nach wie vor Angel von Thierry Mugler, der Duft der 90er-Jahre schlechthin, eine Zuckerwatteüberdosis für die Nase und angeblich das bestverkaufte Parfum aller Zeiten. Kein Wunder, dass immer mehr Nischenparfums aus dem Boden schießen, um dem süßen Massengeschmack etwas entgegenzusetzen. Hier zwei Empfehlungen von Labels aus Skandinavien. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch eine Auswahl von Samples (je 5 bis 10,-) bei ausliebezumduft bestellen und dem Beschenkten überlassen, welches er aussucht. 

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something by rosa mosa

frei

Winter is coming! Spätestens im nächsten Jahr soll es bitterkalt werden. Deswegen ist es keineswegs falsch noch aufzurüsten. Was liegt näher als ein paar warme Handschuhe? Diesen Fäustling aus nepalesischer Schafwolle schenke ich mir selbst zu Weihnachten. Nämlich morgen, wenn das japanisch-österreichische Label rosa mosa wieder seine Werkstatt öffnet.
Dort kann man auch andere Geschenke finden – auch für Foodies. Wie zum Beispiel die Kaisersemmel-Geldbörse aus der „Baked Goods“ Serie von rosa mosa (Foto unten), zu der auch eine Clutch in Brotform gehört.  Weiterlesen

All I want for Christmas

poolside©Slim Aarons

Langsam bin ich fast nur noch ein „Weihnachtsblogger“, aber hiermit sei verraten, dass ich nicht aufgegeben habe. Im nächsten Jahr wird wieder mehr auf Hungry Eyes zu lesen sein und ich versuche auch Karin zu überreden von ihren Reisen zu posten und Karo ein paar Kochrezepte abluchsen und sie verpflichten mir mit einer Neugestaltung zu helfen. Ich habe noch viele Rezepte in meiner Sammlung, wie ein fantastisches Geheimrezept für eine Traunkirchner Torte von der Mutter einer Freundin – eine fast vergessene Torte aus Österreich – oder das Spagatkrapfenrezept meiner Mutter, für dass ich aber erst eine Spagatkrapfen-„Zange“ besorgen muss oder auch meine liebsten Fleischbällchen mit Zitrone – um nur einige zu nennen. Weiterlesen

Geschenkideen für Weihnachten für Verschlafene

 

 

„Ultima Thule“ von Tapio Wirkkala

Für mich gibt es kaum schöneres Glasdesign als „Ultima Thule“ von Tapio Wirkkala. Als „Ultima Thule“ bezeichnete man in der griechischen Antike den „nördlichsten Rand der Welt“ und so erinnert die Glasstruktur der 1968 entworfenen Serie auch an eine Eislandschaft. Man kann „Ultima Thule“ getrost einen modernen Klassiker nennen. Die Gläser waren übrigens Teil des Bordgeschirrs für Finnairs erste Überseeflüge nach New York und sind bis heute in der ersten Klasse in Verwendung. Weiterlesen