Kategorie-Archiv: Hauptgerichte

Polpo verace in umido

Nur noch ein Monat und mein fast schon traditioneller Urlaub in Maratea steht an. Wir haben dort zu viert ein Ferienhaus gemietet und kochen abends fast immer selbst. Deswegen habe ich auch im Urlaub ein Kochbuch dabei. Letztes Jahr war es Anna del Contes „Amaretto, Apple Cake and Artichokes“, das es in Pocketformat gibt und das bei der Zubereitung meines ersten Polpo unentbehrlich war, dieses Jahr wird es wohl eher mein Lieblingsbuch “Bocca” oder auch “Polpo” (soeben auf Deutsch erschienen).  Ich muss vorausschicken: Es war halb so schlimm und mit dem Ergebnis war ich für meinen ersten Versuch zufrieden. Das Ausnehmen war einfacher als ich dachte und er ist sogar weich geworden. Hier das Rezept und ein paar Bilder von unserem letzten Aufenthalt in der Basilikata. Weiterlesen

Spargeltarte

Das ist wahrscheinlich die einfachste Tarte, die man machen kann. Zwar habe ich mir gerade Eric Lanlards Kochbuch Tart it up! zugelegt, aber eine so einfache Tarte zu backen ist einfach unwiderstehlich und die aufwendigen Rezepte des Cake Boy müssen warten. Spargel hat ohnehin gerade Saison und ich finde, man sollte sie immer auskosten! Ich habe das Rezept hier gefunden und ein wenig abgewandelt. Man kann die Sache natürlich nach Belieben variieren. Statt Ricotta, kann man auch Frischkäse nehmen oder Ziegenfrischkäse. Weiterlesen

Gigandes Plaki

Bohnen! What else? Bohnen liebe ich spätestens seit meiner Kindheit, als der ORF noch nahezu wöchentlich Filme mit Bud Spencer und Terrence Hill gezeigt hat. Gigandes Plaki sind ein einfaches, aber erstaunlich gutes Gericht, das die cremige Textur der Riesenbohnen betont. Im Gegensatz zu den meisten Rezepten verwende ich hier keinen Knoblauch, sondern betone die Süße des Gerichts gerne mit Zwiebeln und Karotten.

Panisse – Kichererbsenfritten

Ich weiß noch genau, wann ich zum ersten Mal Kichererbsen gegessen habe. Mit 15 auf Schulwoche in Cannes. Ich habe bei einer armen Familie in einem Vorort von Cannes gewohnt. Die Familie hat für französische Verhältnisse erstaunlich schlecht gekocht (Fertigschnitzel aus der Mikrowelle!), aber die Kichererbsen mit Knoblauch und Petersilie waren ein Hit. Aufgrund eines pubertären Liebesdebakels sind sie auch das einzig Positive, das ich von diesem Aufenthalt mitgenommen habe, und vielleicht bin ich deswegen so besessen von dieser Hülsenfrucht und allem, was man aus ihr machen kann. Weiterlesen