Kategorie-Archiv: Hauptgerichte

Ceviche


In letzter Zeit packt mich wieder das Fernweh. Kaum war ich einen Monat in Wien und habe keine absehbare Reise geplant, bin ich irgendwie unzufrieden. Ganz oben rangieren bei mir derzeit die Reiseziele Usbekistan, Georgien, Indien und Mexiko. An letzterem ist nur eine Elle Decoration Italia schuld, die vom Hotel Boca Chica in Acapulco berichtet hat, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Meine Finanzen und meine Zeit reichen derzeit aber leider nur für Fernweh am Sofa oder Esstisch. Also muss ich wenigstens mexikanisch kochen! Heute Ceviche! Danach Lotto spielen! Weiterlesen

Michaelas Garanteta – Rock the Casbah!

Gerichte, die mit Kichererbsenmehl zubereitet werden, mag ich besonders gerne – ob die südfranzösischen Spezialitäten Socca oder Panisse, die ich in Nizza gegessen habe, oder Panelle aus Palermo oder die typisch indischen frittierten Zwiebelringe. Karins Freundin Michaela hat uns folgendes Rezept aus Algerien zukommen lassen: Garanteta. Ihre Version der Flade aus Kichererbensmehl und Eiern ist auch bei ihren algerischen Bekannten hoch geschätzt. Garanteta ist ein noch recht junges  Gericht (etwa 20 Jahre) aus der Hauptstadt Algier. Weiterlesen

Parmigiana – New Jersey-Style


Zugegeben: Parmigiana ist eine fettige Angelegenheit, dafür aber im Gegensatz zu den meisten italienischen Speisen kohlehydratarm. Natürlich schmeckt das folgende Rezept mit Büffelmozzarella noch besser. Auf keinen Fall sollte man mit dem Olivenöl geizen! Das gilt für den Großteil der italienischen Küche, was aber in Österreich und Deutschland gerne missachtet wird. Ich habe einmal einem Italiener beim Kochen über die Schulter geschaut und meinen Augen kaum getraut, wie viel Olivenöl in die Pastasauce kam. Weiterlesen

Karotten süßsauer: Sundowner-Gemüse

Schon wieder Karotten! Aber um im Sommer eine noble Bräune zu erreichen, kann man ja angeblich nie genug davon essen. Dieses Rezept habe ich aus dem italienischen vegetarischen Kochbuch La cucina verde, aus dem ich im Moment besonders gerne koche. Diese Karotten sind mein bevorzugter Sundowner und die ultimative Vorbereitung auf den lang ersehnten Italien-Urlaub in ein paar Wochen. Weiterlesen

Kebab bil karaz – Street-Food für daheim

Auf Reisen gebe ich meinem Magen meist einen Tag lang Zeit zum Ankommen. Aber dann muss ich an jedem noch so exotischen Straßenstand das Essen kosten. Street-Food ist für mich die billigste, aber auch beste Art, die Küche eines Landes kennenzulernen – und bis jetzt hat mein Magen bis auf wenige Ausnahmen, die ich trotzdem nicht bereue, auch immer mitgespielt. Ich gehe immer dorthin, wo viele andere essen – dann weiß ich, dass die Ware zumindest nicht lange in der prallen Hitze liegt. Kein Wunder also, dass ich Tom Kimes Kochbuch street food so gerne mag. Weiterlesen