Kategorie-Archiv: Reisen

Ein Kurztrip nach Tiflis – Sowjetarchitektur und das Stalinmuseum in Gori

Architektur Heeresstraße

(Aussichtsplattform Heeresstraße)
Georgien hat mich schon immer interessiert. Vor allem die Hauptstadt Tiflis mit ihren orientalisch angehauchten Bauten und der sozialistischen Architektur. Letztes Frühjahr war es endlich soweit und wir sind in die georgische Hauptstadt aufgebrochen. Der Trip war kurz, deswegen auch ein kurzer Text und mehr Bilder.
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On the Rocks: Grönland macht süchtig

Keine Reise hat mich so verändert wie die nach Grönland. Früher habe ich mich auf den Sommer wahnsinnig gefreut, heute kommt mir der hellste Sonnentag im Vergleich zur glasklaren und extremen Wintersonne in der Arktis dunkel vor. Ich freue mich schon im Sommer auf den nächsten Winter, auf die klirrende, trockene Kälte. Und ich plane schon jetzt meine nächsten Reisen in die Arktis und die Antarktis. Auf jedem Prospekt für eine Arktis-Reise müsste also stehen: Achtung Suchtgefahr! Weiterlesen

Die Costa di Maratea: Semmering am Meer in den 50ern

Mein Vorsatz für die nächsten Jahre ist, mindestens einmal im Jahr ans Meer zu fahren, selbst wenn ich pleite bin. Am liebsten im Pensionistenstil: total unaufregend und irgendwie altmodisch, so ein bisschen wie in einem Heimatfilm mit Conny Froboess und Peter Kraus. Italien war immer schon eines meiner liebsten Reiseziele (ja, auch wegen des herrlichen Essens). Dieses Jahr habe ich mein perfektes Urlaubsdomizil gefunden: die Küste von Maratea. Weiterlesen

Die Architekturführer des Verlags DOM publishers & 2 Fotobände zum Thema Architektur im Osten



Herkömmliche Reiseführer decken meine Bedürfnisse oft nicht ab. Sie zeigen ein paar markante Gebäude, die typischen architektonischen Touristenhighlights, der Großteil der architektonischen Geschichte einer Stadt bleibt aber meistens unerwähnt. Ohne den großartigen Fotoband CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed wäre ich in Kasachstan (Artikel folgt) an vielen Gebäuden unwissend vorbeigelaufen. Weiterlesen

Warschau – „What’s for dinner. I want Piroggi!“ © Tracy Jordan


Wer an Warschau denkt, dem fallen sicherlich jede Menge Klischees ein. Die Stadt gilt als grau, hässlich und vielleicht auch noch arm, gemessen an „westlichen Standards“. Tatsächlich aber hat mich Warschau sehr beeindruckt – und überrascht. Nicht nur habe ich zu meiner Verblüffung erfahren, dass hier Vollbeschäftigung herrscht, auch sonst musste ich mir eingestehen, wie provinziell meine Heimatstadt Wien im Vergleich zu Warschau wirkt. Weiterlesen