Kategorie-Archiv: Rezepte

Breakfast Club

Porridge mit Apfelmus und Ahornsirup nach Diana Henry

Porridge mit Apfelmus und Ahornsirup nach Diana Henry

Wer kennt es nicht, das jährliche Dilemma Ende Jänner. Die Vorsätze vom Jahresanfang sind vergessen und die erste Detox-Kur zieht einen Jojo-Effekt nach sich, der einen zum Verzweifeln bringt. Es ist der richtige Zeitpunkt sich realistische Ziele zu stecken und vielleicht ein paar Kleinigkeiten zu ändern. Keine Sorge, ich möchte hier nichts zum Thema Ernährung predigen, es gibt ohnehin keinen Foodtrend, der nicht nach spätestens einem Jahr hinterfragt wird. Sogar der gehypte Kale gilt inzwischen schon als „toxisch“ und im Moment rührt man sich ausgerechnet die bisher unter Diätgurus weit verpönte Butter in den ebenso bisher verachteten Kaffee um abzunehmen. Also zurück zu einer realistischen Einschätzung dessen, was man einfach ändern kann. Mein erster Schritt in Sachen Neujahrsvorsatz ist auf jeden Fall ein gesünderes Frühstück. Ich finde es beruhigend, wenn ich den Tag schon Mal nicht mit dem üblichen Trash beginne und habe ein paar Rezepte von besonders ambitionierten Blogs zusammengetragen, die nicht unbedingt aufwendig sind. Weiterlesen

Piccalilli

Nachdem mich einige Leute nach diesem Rezept gefragt haben, habe ich mich entschlossen, es gleich zu posten. Es stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher CANTEEN-GREAT BRITISH FOOD. Ja, britisches Essen ist großartig und Leute, die etwas anderes behaupten, sind einfach nicht ernst zu nehmen – ebenso wie alle, die über Conchita Wurst gelästert haben – ich bin stolz auf die Wurst! Man kann Piccalilli super in Sandwiches verwenden, zu Schinken, kaltem Braten und allem Möglichen essen. Es wird übrigens auch gerne in Holland gegessen. Das folgende Piccalilli ist sehr süß und senfig zugleich mit einer kräftigen Prise Kurkuma. Mir gefällt auch, dass dieses Rezept mit so wenigen Zutaten auskommt. Für die, die es gerne kompliziert haben, es gibt im Kochbuch „Zu Gast bei Jamie“, das ich sehr gerne mag, ein extra kompliziertes Rezept mit ungefähr 40 Zutaten. Weiterlesen

Zesty Christmas Cocktails

Canteen Cookbook - Great British Food  Canteen Cookbook - Great British Food

Auch dieses Jahr verbringe ich Weihnachten mit Freunden. Die klassische Hungry Eyes Weihnachtsfeier mit Karo darf allerdings nicht ausfallen und Karo bereitet die polnische Weihnachtssuppe zu und ich mache mich an Blinis. Ein neuer Cocktail gehört selbstverständlich dazu. Nach Cosmopolitan und Negroni werde ich es dieses Jahr mit einem Mandarinen Negroni nach Yvette van Boven versuchen und mit einem Cocktail aus dem Buch The Drunken Botanist, der sich The Frank Meyer Expedition nennt und in dem eine Zutat hervorsticht: Meyer Lemons. Fans von esskultur.at haben sich in den letzten Wochen sicher ausreichend mit Meyer Lemons eingedeckt! Für die, die das nicht geschafft haben, gibt es ja auch die Negroni-Abwandlung. Danach gibt es einen klassischen englischen Christmas Pudding wie am Bild (c) Canteen. HAPPY CHRISTMAS! Weiterlesen

Best of Hungry Eyes für den Herbst

Schweinefleisch mit Quitten

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Auch was die saisonalen Produkte betrifft. Ich liebe Kürbis, Pilze, Kastanien, Quitten, Weintrauben, Walnüsse und Zwetschken. Deswegen hier meine liebsten Herbstrezepte zusammengefasst.  Für das Gelingen lege ich die Hand ins Feuer. Jedes funktioniert! Zwetschkentommerl ist sogar unglaublich einfach! Ein Kochbuch, das ich für den Herbst besonders empfehlen kann, ist Roast Figs, Sugar Snow von Diana Henry. Hier findet man großartige Gerichte für Herbst und Winter. Auch österreichische. Diana Henry überrascht in ihren bislang nur auf Englisch erschienenen Kochbüchern immer wieder mit österreichischen Klassikern. So enthält das Kochbuch auch das Rezept für den Zwetschkenkuchen aus dem Cafe Sperl in Wien. Go for it!

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Südtiroler Schwarzplententorte

 

Buchweizentorte

Ein Kuchen, den ich immer wieder backe, ist diese Schwarzplententorte. Schwarzplenten ist nichts anderes als Buchweizen. Als Südoststeirerin mit slowenischen Wurzeln ist Buchweizen für mich mehr als Bioladenkost. Slowenien hat immerhin soeben das 12. Buchweizensymposium abgehalten! In der Steiermark und im Burgenland heißt Buchweizen übrigens Haiden oder Haden. Daraus wird Sterz (ein Brei der zu fester bröckliger Konsistenz eingekocht wird – Haidensterz schmeckt herrlich mit Schwammerlsuppe) gemacht oder auch Tommerl (siehe Zwetschkentommerl). Geschroteter Buchweizen ist in Slowenien besonders als Beilage zu Fleischgerichten beliebt oder auch als Füllung für Breinwurst, die man unbedingt probieren sollte. Eigentlich gibt es in vielen Ländern Gerichte aus Buchweizen: In Russland etwa werden Blinis, in Amerika Pancakes, in Frankreich Galettes, in Japan Sobanudeln (die in Korea wiederum als Maksugu bekannt sind), in Italien sowohl im Norden als auch im Süden Teigwaren („Pizzoccheri“ sind im Norden Italiens und auch im Schweizer Tessin üblich, aber auch in der Basilicata habe ich schon typisch süditalienische kurze Nudelformen aus Buchweizen gegessen) und in Südtirol neben Teigwaren diese traditionelle Torte aus dem Mehl des Knöterichgewächses gemacht. Letzten Sommer habe ich auch zum ersten Mal Buchweizenhonig probiert. Er schmeckt sehr intensiv und hat nach einer etwas gewöhnungsbedürftigen Note am Anfang (einige behaupten, er stinke sogar nach feuchtem Hund!) einen intensiven Karamellgeschmack. Buchweizen ist übrigens glutenfrei, das folgende Rezept ebenso.
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