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Kochbücher

Lieblingskochbücher 2012
Vegetarisch für bodenständige Perfektionisten, in der Küche auffetten oder auch feine Winterküche und österreichische Klassiker, das alles bieten meine Favoriten aus dem Jahr 2012. Mehr Volltreffer aus meinem Kochbuchregal habe ich hier zusammengetragen. Darunter ein griechisches, ein italienisches, das man sich unbedingt anschaffen sollte ein “saugutes” und ein Thesaurus der Geschmäcker.

Rachel Khoo: Paris in meiner Küche
Irgendwie erinnert Rachel Khoo mit ihren Kurven stark an Nigella Lawson und nicht von ungefähr nennt sie der Guardian „new domestic goddess“. Bei den 50-ies Klamotten à la Pin Up-Hausfrau, die sie konsequent von Folge zu Folge trägt, gilt für mich nur eine Ausrede: Sie ist echt kein Hosentyp. Aber was soll ich sagen, ich mag, wie Rachel Khoo kocht. Es ist sicherlich nicht original französisch. Aber es ist, wie ich Essen am liebsten mag: Simpel und irgendwie erdig!

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Juan Moreno: Teufelsköche
In seinem Buch Teufelsköche zeichnet der Journalist Juan Moreno 17 Porträts von Menschen, in deren Leben Essen eine essenzielle Rolle spielt. Hier geht es nicht um edle Speisen oder ausgefeilte Gerichte, sondern, wie der Untertitel verspricht, um Reportagen von den „heißesten Herden der Welt“: um eine asiatische Pornoköchin, die auf youtube ihr Talent beweist, den ehemaligen Leibkoch von Idi Amin, Erich Honeckers Küchenchef, einen Mann aus Nigeria, der von nichts anderem träumt als Koch bei McDonalds zu werden, eine Frau, die in Nairobi mitten auf einer Müllhalde kocht, um zu überleben, oder den verurteilten Vergewaltiger, der im Todestrakt eines texanischen Gefängnisses schon mehr als 200 Henkersmahlzeiten zubereitet hat.  >>>mehr>>>

Thomasina Miers: Mexikanisch kochen. Ganz einfach
Ich muss zugeben: Die Küche Mexikos hat mich bisher nicht sonderlich interessiert. Die wenigen Wiener Restaurants schienen mir überteuert dafür, dass viele Gerichte doch sehr billig herzustellen sind – Burritos und Enchiladas sind letztendlich nur Fastfood. Außerdem hatte ich beim Selberkochen immer Angst, dass die Rezepte doch recht aufwendig sind. Und nicht zuletzt: Mexikanische Küche gilt nicht gerade als Dünnmacherin, schwer und fettig (Mais!) stellt man sich das Essen vor. Ein Kochbuch hat mich vom Gegenteil überzeugt: Thomasina Miers Mexikanisch kochen ganz einfach hält, was es verspricht. >>>mehr>>>

Kochen in den 60er-Jahren mit Time Life
Schon als Kind war ich fasziniert von Kochbüchern – das lag wohl daran, dass es abgesehen von Die 100 berühmtesten Rezepte der Welt nur ein slowenisches Kochbuch in unserem Haushalt gab. Inzwischen gibt es ja alle möglichen Kochbücher: von Promis (Sophia Loren), Politikern und Diktatoren (Tito, Helmut Kohl) oder zu TV-Serien (Sopranos). Besonders gerne mag ich auch die Seite weird cookbooks. In den 60ern war das noch anders. Es gab kaum Kochbücher. >>>mehr>>>

Ravinder Bhogal: Love to cook
Die nächste Generation der TV-Köche aus Großbritannien bietet jeder noch so kleinen Zielgruppe etwas. Während sich KunststudentInnen und MöchtegernjägerInnen mit Valentine Warner auf die Suche nach der perfekten Wildpflanze begeben, feiern Hollywood-Fans und Bobos kulinarisch mit der in London lebenden Gwyneth Paltrow ihr Familienglück. Bridget Jones- und Sex and the City-AnhängerInnen greifen hingegen zu Ravinder Bhogals Love to Cook.
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Valentine Warner: Frisch und einfach kochen

In Großbritannien jagt inzwischen ein Fernsehkoch den nächsten. Auch Valentine Warner gehört zu den BBC-Stars. Wie der Klappentext zu Warners Frisch & einfach kochen verrät, ist der ehemalige Kunststudent, der u. a. bei Alistair Little und auch im St. John’s gekocht hat, „ein Suchender in Sachen Nahrungsmittel, Fischer und vor allen Dingen ein kulinarischer Abenteuer“. Seine Inszenierung erinnert an den Foodhunter. Warner kann jagen, fischen und kennt sich in den Wäldern aus.
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Canteen: Great British Food

Das Kochbuch Great British Food der britischen Restaurantkette Canteen hat in Sachen Ästhetik neue Standards gesetzt. Wie auch St. John hat Canteen sich dem traditionellen britischen Essen verschrieben. Ich kann mir kein Kochbuch vorstellen, das den Retro-Trend in Großbritanniens Küchen visuell besser auf den Punkt bringt und zugleich ins Zeitgenössische übersetzt. Dasselbe gilt für die Grafik. Das Cover überzeugt durch schlichten Karton und eine altmodische Schrifttype.
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Kulinarisches Osteuropa Cover © J. Lovekin/Collection Rolf Heyne

Eastern Promises: Kulinarisches Osteuropa
Die Köchin und Buchautorin Silvena Rowe wuchs in Bulgarien auf und folgte später ihrem Mann nach London. Anfang der 90er-Jahre erlebte sie, wie sie es nennt, die Food-Revolution in London. Ein Restaurant nach dem anderen wurde eröffnet, jedes versuchte die anderen mit spannenden neuen Kreationen zu überbieten und Rowe genoss, all dies auszuprobieren. Damals arbeitete sie schon als Köchin in diversen Restaurants, woraus sich sogar Jobs für Tina Turner und Claudia Schiffer ergaben. So lernte sie auch den Weinkenner Malcolm Gluck kennen, mit dem sie über sieben Jahre eine Food-Kolumne im Guardian schrieb.  >>>mehr>>>

To save you from tears – Kochbücher schenken
Früher war das Verschenken von Kochbüchern eine heikle Angelegenheit. Frauen fühlten sich zurück an den Herd verwiesen und so mancher Mann in seiner Männlichkeit gekränkt. Heute ist das anders. Ich habe hier 10 Favoriten gelistet. Es sind nicht meine Lieblingskochbücher, sondern die, die ich am liebsten verschenke. Die meisten sind nicht kompliziert, auf Deutsch verfasst und schön gemacht.
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Nigel Slater Einfach genießen Buchcover


Nigels Slaters Einfach genießen. Petersilie statt Zitronengras

Wenn ich einmal nicht weiß, was ich kochen soll, ist Einfach genießen mein erster Griff ins Regal. Der Titel hält was er verspricht. Nigel Slater ist einer der wenigen Autoren, die wirklich über Essen schreiben können und nicht nur Rezepte abdrucken. Er liebt Essen, und das merkt man seinen Texten einfach auch an. >>>mehr>>>

5 Responses to Kochbücher

  1. bobbes says:

    ich steh ja sehr auf betty bossy!

  2. Helma says:

    Solang du nicht auf Betty Barcley stehst

  3. Glenda Gossip says:

    Ich glaube folgende Kochbücher könnten Dir auch gefallen: A Year in my kitchen/ Skye Gyngell, alles von Bill Granger, Nigel Slater The Kitchen Diaries, Casa Moro Sam Clark, Meine Sonnenküche/Vivienne Besançon, Die frische Küche/Andrea Karrer, Food for Friends/ Fran Warde, das blogbuch zu Zucchini&chocolat und trotz der grottenschlechten Kritiken für ihre Tv Show Verführerisch von Sophie Dahl. Tipp für alle Britfans. Bei Amazon.Co.uk bestellen. Ist trotz Porto viel, viel günstiger!

  4. Helma says:

    A year in my kitchen kenn ich noch nicht. Danke! Von Casa Moro bin ich ein riesiger Fan! Habe zwei davon. Und Sophie Dahl finde ich auch nicht so übel wie alle anderen! Danke

  5. Susanne says:

    Vielen Dank für den schönen Blog!
    Ich hab mich in ein wunderbares Kochbuch verliebt: “Jerusalem” von Yotam Ottolenghi. Falls ihr das nicht kennen solltet. In der Schweiz ist das scheinbar schon länger ein Hit. Ich habe es erst vor einer Woche entdeckt. (A propos Reisen und Essen.)
    Und ein herzlicher Gruss an die Karin.

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