The Nordic Cookbook

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Was für ein Kochbuch! Noch dazu von Magnus Nilsson, Chef des legendären Fäviken. Keine Sorge, hier werden keine Flechten, Erden und Laubblätter vom Vorjahr verkocht. Es ist vielmehr eine beachtliche Sammlung relativ simpler und vor allem authentischer Rezepte von den Färöer-Inseln, aus Dänemark, Finnland, Grönland, Island, Norwegen und Schweden. Ganz schön viel auf einmal. Aber es ist Nilsson relativ gut gelungen, die einzelnen Regionen auch als eigenständig darzustellen. Weiterlesen

Jean Pagliuso: Poultry Suite

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Dieses Buch ist mein erster Weihnachtsgeschenketipp, einige werden in den kommenden Wochen noch folgen. Für den Fotoband Poultry Suite standen der Modefotografin Jean Pagliuso, Tochter eines kalifornischen Hühnerzüchters, über 20 Hühnerarten in ihrem Studio Modell. Diese Hühner haben wahrscheinlich mehr „personality“ und „attitude“ als so manche Teilnehmerin von Germanys Next Top Model. Susan Sarandon meinte nach dem Anblick der Bilder, sie könne nie wieder Chicken Wings essen.

„Photography and chickens will never be the same.“ bombmagazine.org

Gesehen bei Kaufhaus Wall

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Christmas Pudding

Canteen Cookbook - Great British Food  Canteen Cookbook - Great British Food

Vor genau 5 Jahren haben wir Hungry Eyes mit einem Grießpudding begonnen. Deswegen hier zum Jubiläum ein Puddingrezept passend zur Jahreszeit. Es ist zugleich der Auftakt meiner jährlichen Weihnachtsgeschenketipps. Für mich gibt es seit drei Jahren nichts Schöneres zu Weihnachten als britischen Christmas Pudding. Ich mache ihn nur einmal im Jahr – so wie es sich gehört. Viele werden die Nase rümpfen, wenn sie die Zutatenliste sehen: Eine Unmenge an Rosinen? Aber man muss sich das Endergebnis vor Augen führen: In Brandy und Butter erweichte warme Trockenfrüchte mit feinen Gewürzen wie Kardamom, Nelke und Zimt. Und dann noch am Tisch flambieren: Festlicher geht nicht!

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Brot macht sexy

Italian actress Sophia Loren prepares an Italian dish, circa 1965. (Photo by Archive Photos/Getty Images)

Italian actress Sophia Loren prepares an Italian dish, circa 1965. (Photo by Archive Photos/Getty Images)

Gestern im Bioladen im 9. Bezirk: Eine Frau verkündet aus heiterem Himmel, sie trinke jetzt keine Milch mehr. Auf facebook predigen FreundInnen Avocadosmoothies – gluten- und laktosefrei. Und auch im Büro kommt auf vier KollegInnen eine mit Histaminintoleranz. Woher kommen plötzlich all die AllergikerInnen?

Im Schulbus irgendwann in den 1990er-Jahren bin ich oft neben einem Mädchen gesessen, das unter Zöliakie litt. Ihren Namen weiß ich nicht mehr, aber von ihrer exotischen Krankheit war ich fasziniert. Ich dachte immer, dass sie deswegen so farblos aussehen würde und hatte total Mitleid mit ihr – sie fuhr in den Ferien immer auf katholische Pilgerfahrten. Heute würde sie für ihren unfreiwilligen Glutenverzicht wahrscheinlich Anerkennung bekommen. Und auch massenhaft Produkte, die ihr das Leben mit ihrer Krankheit erleichtern. Denn obwohl nur 0,3 % der Deutschen (wahrscheinlich auch der ÖsterreicherInnen) unter Zöliakie leiden, ernähren sich inzwischen 9 % als hätten sie die Krankheit, bei der man kein Gluten verträgt (die übrigens  heftig verläuft und nicht nur ein leises Bauchgrummlen verursacht) und somit u. a. auf Weizen, Roggen, Gerste und Hafer verzichten muss. Der durchschnittlich sortierte Supermarkt kann inzwischen mit unzähligen glutenfreien Produkten aufwarten, die früher nur in Spezialgeschäften erhältlich waren. Weiterlesen

11 Fragen zu meinen Trinkgewohnheiten: Retox-Detox

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Als ich vor etwa einer Woche das Rezept für den Cocktail Russian Breakfast von Tobias Müller im Standard entdeckt habe, habe ich mich entschlossen, mich einmal wieder mit dem Thema Cocktails – oder wenn man will „Drinks“ – zu beschäftigen. Das Russische Frühstück werde ich wahrscheinlich auslassen, da die Mischung aus Tein mit Alkohol mir schon einmal – in Form eines selbst gemixten Cocktails aus Matcha, Vodka und Salbei – eine schlaflose Nacht beschert hat. Seit heute besitze ich meinen ersten Boston Shaker und das von Tobias Müller empfohlene Buch Liquid Intelligence, deswegen spricht eigentlich nichts gegen die Aufforderung von Katharina von esskultur 11 Fragen zu meinen Trinkgewohnheiten – eine Art Kettenbrief, den ich nicht weiter geben werde, weil ich Kettenbriefe verabscheue – zu beantworten. Weiterlesen